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Inception

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Zum Ende der Seite springen Inception
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incko
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Inception   Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ich komm grad frisch von der Pressevorführung in München zu Christopher Nolans neustem Meisterwerk: INCEPTION

spoiler   Spoiler-Warnung (Lesen auf eigene Gefahr)




Ich bin da mit relativ hohen erwartungen reingegangen,
der trailer sah schon extrem spektakulär aus,
zudem erwarte ich von Nolans filmen einfach was,
immerhin gehören THE PRESTIGE und DARK KNIGHT zu meinen lieblingsmovies...
Und... Ich wurde nicht enttäuscht,
im gegenteil der film hat mich extrem positiv überrascht

hier erstmal der trailer

http://www.youtube.com/watch?v=66TuSJo4dZM


kurz und knapp zur story,
in der welt von inception ist es möglich durch technologie in träume von anderen menschen einzudringen und ihnen so informationen aus ihrem unterbewusstsein zu klauen.
der protagonist des films, gespielt von dicaprio, erhält jedoch eines tages den auftrag dem erben eines gigantischen firmenimperiums eine information einzupflanzen was wesentlich schwieriger ist als seine normalen mental-diebischen tätigkeiten.


der film wird auf eine tiefe und doch actionreiche weise erzählt die beweisen dass nolan versteht was er tut.
so spielt er mit vielen philosophischen fragen die so eine technologie mit sich bringen würde: was ist realität? wie erkennt man sie?
kreiert aber dabei wahnwizige actionszenen,
so spielt der film auf seinem höhepunkt auf ganzen 5 verschiedenen traum ebenen.
der realität, dem metatraum, dem traum im metatraum usw.

ich will euch nicht spoilern wie gut diese idee umgesetzt wird,

allerdings hoffe ich dass klar wird dass ihr den film unbedingt ansehen müsst wenn ihr die gelegenheit dazu habt.
ich werde ihn sicher noch ein zweites mal ansehen!

cheers, incko


edit,
hab noch eine information gefunden die einige anime fans interessieren dürfte:

"Christopher Nolan cites [Paprika] as one of the principal influences and was inspired by its main character to flesh out his character played by Ellen Page, a 'spirit architect' named Ariadne."

quelle:
http://www.animenewsnetwork.com/interest...nception-poster
21.07.2010 17:01 incko ist offline E-Mail an incko senden Beiträge von incko suchen Nehmen Sie incko in Ihre Freundesliste auf
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Sobald der Film in den Kinos läuft werde ich ihn mir mal zu Gemüte führen. Ich habe im Vorfeld nur gutes gehört und der OST ist auch ziemlich genial- Warum auch immer der schon bei YouTube herumgeistert. Alle Kritiken inklusive deiner klingen alle nach "gasp!". So einen Film muss man sehen. Ich bin damals nicht auf das Effektgewitter Avatar reingefallen, aber Inception scheint wirklich um einiges mehr zu sein als Effektgehasche.
Wuhey, am 29. ist es soweit.

edit:
War heute, bzw. gerade drin. Und fuck yeah, ist der Film genial. Den sollte man gesehen haben. Geniale Story, geniale Effekte, geniale Charaktere, genialer Soundtrack, absolut mein Film des Jahres!

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Void: 29.07.2010 20:45.

21.07.2010 17:17 Void ist offline E-Mail an Void senden Homepage von Void Beiträge von Void suchen Nehmen Sie Void in Ihre Freundesliste auf
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Ich schließ mich so im Groben gern an: Der Film war definitiv gut. Und endlich mal ein Film, an den ich mit hohen Erwartungen rangegangen bin und der mich dann NICHT maßlos enttäuscht hat. ^^""

Ich hätte aber dennoch was dran auszusetzen, was allerdings alles eher persönlich ist:

Der Film ist verdammt nochmal zu lang! XD" Ich weiß nicht, wieso, aber über 2 Stunden sind für mich die Hölle. So lange sitzen und nix tun und nur starren x..x" Grässlich. Von mir aus hätten sie den Anfang ein bisschen kürzen können. Aber gegen Ende akzeptier ich gerne, dass so viel nötig war. Ich glaub da hätte man kaum was rauskürzen können.

Dann fand ich's fast schade, dass so wenig auf die anderen Charaktere eingegangen wurde. Es wurde eigentlich immer nur auf der Vergangenheit von Cobb rumgehackt. Die anderen blieben da irgendwie im Schatten, obwohl man schon gesehen hat, dass die auch Potential gehabt hätten. Aber gut... Dafür war diese Sache immerhin wahnsinnig gut ausgearbeitet. Zumindest gab's ein paar Details, die ich NICHT vorher erahnen hätte können.

Das ist aber auch schon alles, was ich daran auszusetzen hab. XD" Der Rest war wirklich gut. Vor allem die Sache mit der Philosophie, die incko ja schon erwähnt hat: Da kommen ziemlich gute Fragen auf, über das, was Realität ist und was Traum ist. Fand ich schon sehr interessant. Und ich musste beim "Kick" irgendwie schmunzeln... weil ich das Gefühl kenne. XD""" Dieses Fallen im Traum... *schauder*

Was ich schade fand: Es waren teilweise echt wunderschöne ruhige Szenen dabei (zwischen Cobb und Mal hauptsächlich). Und dann kommen wieder diese rasanten Actionszenen eingeblendet. X.x Das hat mich zwar gut wach gehalten, aber naja... XD"

Die Musik war recht gut, aber teilweise merkt man schon, dass Hans Zimmer immer übertreiben muss und ein riesen Spektakel machen muss. XD

Also die Ansätze vom Film sind wirklich gut. Aber irgendwann ne halbe Stunde vor Schluss hab ich mir dann auch mal überlegt, wie die das enden lassen wollen. Und ich fand die Lösung dann eigentlich am Besten. *jetzt mal Spoiler-Tag aufmacht*

spoiler   Spoiler-Warnung (Lesen auf eigene Gefahr)
Was denkt ihr denn: Ist es nun ein Traum von Cobb oder die Realität?
Ich fand's echt toll, dass das Totem sich gedreht hat, aber schon ins Stocken geraten ist, man aber TROTZDEM nicht gesehen hat, ob es nun ein Traum ist oder nicht. Das Ende wäre bekloppt gewesen, wenn man es gesagt hätte. ^^"
Meine Theorie ist übrigens, dass es die Realität sein muss. Nachdem ich drüber geschlafen hab, ist mir aufgefallen, dass Cobb ja die Gesichter seiner Kinder nie gesehen hat, als er im Traum war. Und nun hat er sie gesehen... Zwar könnte das auch daran liegen, dass er Mal ja endlich "los ist", aber... ich weiß nicht, ich fänd's logischer, wenn's dann die Realität ist. .-.


Diskutiert mit mir! :o

Zitat von Void
Ich bin damals nicht auf das Effektgewitter Avatar reingefallen, aber Inception scheint wirklich um einiges mehr zu sein als Effektgehasche.


/sign
Inception hat STORY. Avatar war einfach nur.... ach, ihr kennt meine Meinung zu Avatar. XD"""
Inception ist jedenfalls um LÄNGEN besser und verdient es VIEL MEHR, so in den Himmel gehyped zu werden!


Come on, please help me, doctor Dick
I need your love, I feel so sick
I need a kick and you're so big
Oh, doctor, please, deep, deep, deeper
(E-Rotic - Help Me Doctor Dick XD)



31.07.2010 10:37 Finicella ist offline E-Mail an Finicella senden Beiträge von Finicella suchen Nehmen Sie Finicella in Ihre Freundesliste auf
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ADVERTISING!!


@Ende
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Ich habe gehört, dass Cobb die ganze Zeit einen Ehering trägt und nur gegen Ende keinen mehr.(Was immer das auch heißen mag, vielleicht hat er ihn ja auch nur symbolisch abgenommen) Dazu fällt mir auf... woher kam der Vater? Warum wusste er davon und warum war er in Amerika?
Es wäre aber unheimlich zynisch, wenn die Frau doch recht gehabt hat. Bloß auf eine andere weise als Kobb es interpretiert hat. Durch Sterben in einem Traum ohne starke Betäubung kommt man ja eine Stufe nach oben. Vielleicht waren sie noch nicht aus dem Traum und Mal wusste das (Die Inception war also nur auf dem Traumlevel im Limbus wirksam, der Gedanke hat sich nicht vergrößert). Und so wollte sie mit Cobb sterben, um wirklich aus den Träumen zu entkommen. Heißt: Cobb ist wieder in der Welt in der er vorher war, mit Saito und co., was aber von Anfang an nicht die reale Welt war. Wie Mal schon erwähnt "Von anonymen Firmen und Geheimdiensten um die Welt gejagt? Cobb, wie kann das Real sein?" (sinngemäß)


spoiler   Spoiler-Warnung (Lesen auf eigene Gefahr)

31.07.2010 11:01 Void ist offline E-Mail an Void senden Homepage von Void Beiträge von Void suchen Nehmen Sie Void in Ihre Freundesliste auf
incko
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spoiler   Spoiler-Warnung (Lesen auf eigene Gefahr)

ich konnte void nicht ganz folgen,
aber meine interpretation des endes basiert einfach auf der frage:

wie soll cobb aus dem traum entkommen sein?

also ich verstand es ja so dass wenn man in einem traum stirbt unter starkem betäubungsmittel stehend, dann fällt man in den limbus.
korrekt?

das passierte ja dem erben des konzerns dem sie den gedanken einsetzen wollten

also cobb erreicht den bereits gealterten saito in den untiefen des limbus.
erste frage:

wie kamen sie da raus? haben sie sich umgebracht? funktioniert das denn?
okay nehmen wir an es funtkioniert.

cobb und saito landen also in der schneewelt.
dort ist aber die gesamte festung zusammen gestürzt und hat die körper von saito und cobb sicherlich zerquetscht...

sterben = wieder in den limbus stürzen

wie kamen sie sonst da raus? okay nächste welt,

hotel welt,
da dort keine schwerkraft herrschte werden das cobb und saito schon überlebt haben...

sie entkommen irgendwie.

auto-verfolgungsjagd welt:

da cobb und saito nicht aufgewacht sind beim KICK hat das team die beiden ja zurückgelassen als der van versungen ist...

wie haben sie das überlebt? ich bezweifle es,
fielen sie nun wieder in den limbus?
oder entkamen sie jemals?

daher behaupte ich dass saito und cobb nie entkommen sind
und cobb sich den traum selber erschaffen hat,
dass er endlich zu seinen kindern zurückkommt!
31.07.2010 14:12 incko ist offline E-Mail an incko senden Beiträge von incko suchen Nehmen Sie incko in Ihre Freundesliste auf
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Der Film war gut aber es war kein Augenöffner für mich, weil ich mich eh schon mit dem Thema beschäftigt habe und es ein paar Filme in die Richtung gibt.
Ich mochte die Charaktere und die Story, auch wenn alles meiner Meinung nach viel zu schwer in die Gänge kam. Vom Trailer her hatte ich auch ein paar andere Sachen erwartet, aber ich bin fast vollkommen zufrieden damit was es dann eigentlich war. Nur ein paar mehr Extractions hätte ich mir gewünscht. :/ Klar, der Film soll sich um die Inception drehen aber man bekommt irgendwie kein gutes Gefühl von dem 'normalen' Ablauf des Jobs. Daher kann man mir viel erzählen, so eine Inception sei verdammt schwer und unmöglich aber ich hab ja auch keinen Vergleich weil man mir keinen gezeigt hat! xD
Und hin und wieder hätte ich mir längere oder mehr ruhige Momente gewünscht. Wieso überhaupt eine Philosophie aufgreifen wenns dann doch ums herumballern geht? :/ Wir sind uns zwar jetzt klar dass die Realität ein Traum sein kann aber mehr wurde eigentlich davon auch nicht angekratzt...oh well~

Das Ende liebe ich, und man sollte es auch nicht versuchen zu erklären. Eben WEIL es gerade darum geht was für jeden die Realität ist. Und ob sie wirklich real und kein Traum ist. Das muss jeder selbst entscheiden und damit leben.
Das Ende kann meiner Meinung nach auch nicht erklärt werden weil es sowohl für die Traumwelt als auch die Realität Beweise genug gibt wenn man es will. ~~ (was mich aber nicht davon abhält trotzdem darüber zu diskutieren, ich für meinen Teil lege mich aber auf nichts fest >3)

Alles in allem war es Matrix meets Oceans Eleven. Ich mochte ein paar Effekte, besonders Arthurs Kampf in der Schwerelosigkeit und dem sich drehendem Flur, und die Zeitlupen während der Autoverfolgungsjagd. ^_^
Der Name Ariadne hat mich amüsiert, für einen Architekten. XD
Oh, und bei Mal musste ich immer an Malware denken, was vllt gar nicht mal ein so schlechter Vergleich ist. ô...O

Oh, und sympathisch waren mir eigentlich alle, außer Ariadne. Das war mir zu aufgesetzt, dass sie Cobb so kurz kennt und nur weil sie einmal Mal in dessen Unterbewusstsein gesehen hat sofort sein Wesen und Probleme erkannt und durchschaut hat. Sicher nicht. O___o"
Eames und Saito waren wohl aber glaub ich meine Lieblinge, Yusuf hatte auch so seine Momente. :3


Zitat:
so spielt er mit vielen philosophischen fragen die so eine technologie mit sich bringen würde: was ist realität? wie erkennt man sie?


Das ist doch keine Frage der Technologie, sondern die Frage gibt es schon sehr lange. Fällt mir spontan das Beispiel des bekanntes Schmetterlingstraums (irgendwann 300 v. Chr), oder Solipsismus, Klartraum, Wachtraum, Freud, etc ein....
Die Technik ist dann nur der Einwurf um es leichter zu machen die Philosophien zu verstehen. Und um Action in den Film zu bringen.


Falls übrigens jemand mit den ganzen Ebenen nicht mehr klar kam, da hab ich was netes gefunden, mir hats zumindest geholfen als ich aus dem Film kam. XD
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Das einzige was ich in Frage stellen würde an dem Bild ist der Limbus. Waren Cobb und Ariadne an Fischer angeschlossen? Ansonsten wäre dieser Limbus nämlich nichts weiter als Cobbs Traum vom Limbus, da weder er noch Ariadne in Eames' Traum gestorben sind und somit auch nicht in den Limbus gelangen können. Ich erinner mich nicht, aber ich meine Cobb hat geträumt und nicht Fischer.>_o

Wie auch immer, Cobbs kommt in den Limbus zu Saito. Wie man sieht hat es allerdings ein paar Jahre gedauert und beide haben vergessen, dass sie in einem Traum sind. Nun erinnert man sich wieder daran und erschießt sich. Beide waren also im Flugzeug auf, wahrscheinlich nur ein paar Sekunden nach den anderen, da im Limbus 50 Jahre nur ein paar Momente in der Realität sind.
So gesehen kann Cobb also locker aus dem Traum entkommen sein~


Zitat von incko
wie kamen sie da raus? haben sie sich umgebracht? funktioniert das denn?
okay nehmen wir an es funtkioniert.

cobb und saito landen also in der schneewelt.


Und da liegt der Fehler. ^^
Wer sich im Limbus tötet kommt zurück in die Realität ohne die anderen Traumebenen zu durchlaufen und ohne Kicks zu benötigen.
Im Limbus verliert man mehr und mehr die Fähigkeit zwischen Traum und Realität zu unterscheiden, nur indem man realsiert dass man träumt kann man aufwachen. Haben Saito und Cobb am Ende geschafft also alles paletti~


Die wirkliche Frage ist, ob die Realität jemals real war, oder nur ein Traum von Cobb. Also ob der ganze Film geträumt war, ohne dass Cobb es weiß.
Sein Totem würde dagegen sprechen, weil es sich außerhalb des Traums nicht ewig dreht. Aber ich bezweifel an dieser Stelle, dass der Kreisel zuverlässig ist.

Ich hab nämlich gänzlich Zweifel daran, dass Cobbs Realität real ist. Was wenn Mal recht hatte? Was wenn das Leben ein Traum war und Cobb es nicht realisieren wollte/konnte? Sich das ALLES einbildet?
"Du weißt wie du mich finden kannst" waren Mals Worte. Hirngespinst oder ein Hinweis?


Aber ich bin echt offen für alles. Ich akzeptiere Cobbs Realität als Wahrheit UND als Traum. Einfach weil man weder das eine noch das andere endgütlig beweisen kann. Und es schlussendlich genau darum geht.


ED denn senile Dancer is senile XD" :
Ich war von dem Traumwelten an sich nicht sooo begeistert. Es ist das Unterbewusstsein also sollte es da ein wenig Chaotischer und nicht so logisch und ordentlich zugehen. Auch wenn ein Architekt das ganze entwirft. In Parnassus zB waren die Welten sehr skurill. nur würde man so wahrscheinlich den Unterschied zwischen Traum und Realität bemerken. Obwohl es einem unterbwusst ja als vollkommen nomal vorkommen sollte, wenn der Himmel orange is. :/


cya, Dancer


"I see now. The sky isn't the only thing that's blue. I'll keep looking into your eyes, so that I don't forget the color of the sky..."


Danke Darling <3

05.08.2010 15:33 Wind Dancer ist offline E-Mail an Wind Dancer senden Beiträge von Wind Dancer suchen Nehmen Sie Wind Dancer in Ihre Freundesliste auf
Kino karutta-chan Kino karutta-chan ist weiblich
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Zitat von Void
Ich habe im Vorfeld nur gutes gehört und der OST ist auch ziemlich genial-

Abgesehen davon, dass der OST wirklich genial ist... Er besteht doch nur aus zwei Liedern, oder bin ich jetzt bekloppt?? o_O

Nja, wie ihr schon erwähnt und auch ausgeführt habt, ist ja wohl das eig. Thema des Films, ob die Welt nun real ist oder nicht. Wie Dancer schon sagte, ist das Thema kein neues, wohl mein Hauptgrund, warum ich den Film eig. gar nicht gucken wollte o_O

Warum ich ihn nun doch gesehen habe?? Weil ich zwei Beiträge zum Film in einem anderen Forum gelesen hatte und die in mir doch mehr Interesse erweckt haben. Vor allem, was das Ende anging. Ich sage nur: Andeutungen.

Nun leider, oder auch nicht leider, habe ich genau deswegen etwas vollkommen anderes vom Ende erwartet. In etwa: "okay, das muss jetzt ein Ende sein, das ich mir so überhaupt nicht vorgestellt habe", was auch irgendwie so war, aber auf einer vollkommen anderen Ebene und das hat mich enttäuscht. Vor allem, weil ich mir noch alles mögliche ausgemalt habe und dann kommt das!
Ich habe ja eig. nichts gegen solch ein Ende, war nun aber so, dass ich mir (wie schon erwähnt und erwähnt und erwähnt) etwas anderes ausgemalt hatte. Nennt man wohl Pech~

Sonst schreibe ich mal eben schnell noch, was ich im anderen Forum auch geschrieben habe:
Nja, abgesehen von meiner Enttäuschung und "argh!" vom Ende, war der Film doch ziemlich klasse. Ich persönlich muss jetzt nicht gleich noch mal ins Kino rennen, höchstens um mit zu kriegen was Ellen Page (die Jugendliche, Ariadne) an einer bestimmten Stelle nun eig. gesagt hat. Im Übrigen das Einzige, wo ich nicht mehr mitkam, worum es jetzt ging, weil es meiner Meinung nach echt ein Kuddelmuddel war o_o
+
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Ich meine die Szene, nachdem Robert in der dritten Traumebene gestorben und in den Limbus gefallen ist und Ariadne diesen Vorschlag gemacht hat, wie sie jetzt alle noch gerettet werden können. Das war für mich ein "WUSCH!" und dann "Moment, was hat sie gerade gesagt??", vor allem weil ich irgendwie eine Sekunde nicht richtig aufgepasst hatte XD




"Es heißt, Prinzessinnen haben kein Gleichgewicht. Man sagt, sie sind so sensibel, dass sie die Rotation der Erde spüren. Dass sie krank werden vor Sehnsucht, wenn sie fern von ihrem Königreich sind."
06.08.2010 00:51 Kino karutta-chan ist offline E-Mail an Kino karutta-chan senden Homepage von Kino karutta-chan Beiträge von Kino karutta-chan suchen Nehmen Sie Kino karutta-chan in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Kino karutta-chan in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Kino karutta-chan anzeigen
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Bevor ich den Film gesehen habe habe ich von einigen gehört, dass er genial sein soll. Von anderen wiederum, dass er einfach nur schlecht und grottig ist.

Ich schließe mich weder der ersten noch der zweiten Meinung an.

Der Film war gut, aber er hätte sehr gut sein können. Die Dialoge waren einfach nur furchtbar, typisch Hollywood, viel zu aufgeblasen, außerdem gab es zu viele Explosionen. Meiner Meinung sind film noir und Hollywood zwei Dinge, die sich nicht verbinden lassen.
Dieser Film hätte einfach mal ordentlich durch den Hollywoodfilter gesiebt werden müssen.
Was mir auch gut an dem Film gefiel, war, dass er so gut durchdacht war, aber das kennen wir von Nolan ja schon zu genüge. Überhaupt habe ich viele Paralelen zu seinem independent Film "Memento" gesehen. Stück für Stück bekommt der Zuschauer neue Informationen und kann so dem Rätsel nach und nach auf die Schliche kommen, bis er in der darauffolgenden Szene merkt, dass er doch keine Ahnung hat. Trotzdem hat mir die Grundstimmung eines film noir gefehlt.

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Trotz der negativen Momente im Film fand ich das Ende umso besser. Beziehungsweise ich fand es furchtbar...beides gleichzeitig. Es war genauso wie in Memento, man weiß einfach nicht was Wahrheit und was Lüge ist. Ich kann mich noch daran erinnern wie ich und meine Freundin uns im Kino nach vorne gebeugt haben, als ob wir über den Rand der Kinoleinwand schauen und so den Kreisel erspähen könnten und ob er sich jetzt nun dreht oder nicht. Als wir ihn drehen gesehen haben waren wir erstmal total frustriert. Dann wackelt dieses Ding, wir voller Hoffnung (unsere Gedanken: "Ja, ja, jetzt...nun kipp schon um!") und dann setzt dieser verdammte Abspann ein. Einerseits denke ich, dass es irrelevant ist ob sich Cobb nun in einem Traum oder in der Realität befindet, denn glücklich iste rtrotzdem und so habe ich mein Happy End. Genauso ist es mit Fisher und Szene im Traum in der er sich mit seinem sterbenden (bzw. bereits toten) Vater versöhnt. Ich dacht erstmal "Nein, das ist alles nur eine Lüge", glücklich wird er aber trotzdem, also solls mir egal sein. Aber irgendwas in mir schreit: "Nein, nein..Cobb ist in der Realität und bei seinen Kindern und sie werden eine glückliche Famile"...aber eigentlich ist es unwichtig.


Die Philosophie, die hier einige ansprechen sehe ich allerdings nicht. Klar es stellt sich in dem Film die Frage was Realität und was Traum ist, aber eben nur in dem Film. Ich gehe nicht aus dem Kino raus und frage mich ob mein ganzes Leben nur ein Traum ist. Demnach ist es für mich nur ein Rätzel, dass sich auf die Geschichte beschränkt. Ich sehe diese Realitätsfrage auch nicht als Metapher, wie sie in "Matrix" zu sehen war.

Zum OST. Er ist gut. Hans Zimmer ist ein guter Komponist, allerdings hören sich seine Werke oft ähnlich an, demnach hat mich der Soundtrack stark an den von "Pearl Harbor" erinnert.

Insegsamt würde ich dem Film glatte 8/10 Punkten geben.
12.08.2010 12:13 insomniac ist offline E-Mail an insomniac senden Beiträge von insomniac suchen Nehmen Sie insomniac in Ihre Freundesliste auf
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